Weltklasse am Brett, Marke im Ligatitel: Schachbundesliga sucht Titelpartner
Die Chess Media Group vermarktet die Schachbundesliga exklusiv bis 2032 — von der Titelpartnerschaft bis zur zentralen Endrunde. Liga, Deutscher Schachbund und CMG koordinieren ihre Vermarktung in einer gemeinsamen Vereinbarung: Wer Bundesliga und Verband gemeinsam erreichen will, bekommt beides aus einer Hand.
Blick von oben in den Spielsaal der zentralen Endrunde der Schachbundesliga in der vergangenen Saison. | Foto: Frank Binding / Deutscher Schachbund
Pressemitteilung
Auch die Schachbundesliga ist nun über die Chess Media Group exklusiv buchbar
Berlin/Osnabrück, 5. November 2026 Die Liga, für die Magnus Carlsen, Fabiano Caruana und Viswanathan Anand gemeldet sind, hat mit der CMG Chess Media Group eine Zusammenarbeit für sechs Saisons bis Ende Juni 2032 vereinbart. Unternehmen haben damit einen Ansprechpartner für die gesamte Liga. Zugleich haben Liga, Deutscher Schachbund (DSB) und CMG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die die Bundesliga mit den Rechten und Reichweiten des Schachbundes verbindet.
Was Marken erwartet
Schach steht für Strategie, Konzentration und Bildung und erreicht in Deutschland ein großes, junges Publikum: Rund 3,5 Millionen Menschen spielen nach Hochrechnung der CMG wöchentlich Schach, der Deutsche Schachbund zählt mit 100.088 Mitgliedern so viele wie nie, über 33.000 davon unter 20 Jahren. Auf den Online-Plattformen bestehen dazu rund 8,5 Millionen Schachkonten aus Deutschland.
Die CMG vermarktet die Liga als Ganzes: die reichweitenstarke Titelpartnerschaft, das Presenting der zentralen Endrunde, Partnerschaften auf Ligaebene, die Flächen in den Übertragungen und die digitalen Kanäle, dazu Hospitality bei der zentralen Endrunde. Zugleich baut sie die Marke der Liga auf — mit einer neuen Website im ersten Quartal 2027, einem Redaktionsteam für die Ligakanäle und überregionaler Pressearbeit.
Das Namensrecht der Liga ist jetzt exklusiv buchbar
Die Titelpartnerschaft der Schachbundesliga ist ab sofort buchbar, bereits für die laufende Saison 2026/27. Das Namensrecht an einer Liga zählt im Sportsponsoring zu den sichtbarsten Rechten: Die Marke wird Teil des Wettbewerbsnamens und steht überall dort, wo die Liga sich zeigt — auf ihrer Website und ihren Kanälen, auf nationalen und internationalen Online-Plattformen und Ergebnislisten, in den Übertragungen auf u. a. SchachdeutschlandTV und bei der zentralen Endrunde, an der Meister und Absteiger entschieden werden. In Deutschland erreicht der Titelpartner ein Publikum, das für Bildung, Strategie und Leistung steht. Weil an den Brettern Spieler aus der Spitze der Weltrangliste sitzen, reicht die Aufmerksamkeit weit über Deutschland hinaus.
Weltklasse am Brett, zu Hause in Deutschland
In der Schachbundesliga spielen 16 Vereine um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Ihre Meldelisten lesen sich wie die Spitze der Weltrangliste: Magnus Carlsen und Richard Rapport (FC St. Pauli), Fabiano Caruana und Vincent Keymer (OSG Baden-Baden), Nodirbek Abdusattorov und Jan-Krzysztof Duda (Titelverteidiger SC Viernheim). Seit dieser Saison spielt die Liga in einem gestrafften Rhythmus: fünf Termine mit je drei Runden; über Meister und Absteiger wird Anfang April 2027 an einem zentralen Spielort entschieden. Der Deutsche Schachbund begleitet die Spieltage seit dem Saisonstart mit Livekommentar auf SchachdeutschlandTV.
Stimmen zur Kooperation
„Die Schachbundesliga hat den Anspruch, die stärkste Schachliga der Welt zu sein. Am Brett lösen wir ihn an jedem Spielwochenende ein. Was uns gefehlt hat, ist die Bühne dafür. Mit der Chess Media Group haben wir einen Partner, der die Vermarktung professionell realisiert, Medien- und Presse-Services aufbaut und unsere Vereine stärkt: Sie behalten ihre Partner und ihre Spielorte, und die Liga gewinnt eine Marke.“
Markus Schäfer · Präsident des Schachbundesliga e. V. | Foto: Schachbundesliga e. V.
„Die Bundesliga ist das Schaufenster des deutschen Spitzenschachs. Dass Liga und Verband ihre Vermarktung jetzt abstimmen, statt nebeneinanderher zu arbeiten, ist für beide ein Gewinn: Partner können künftig das ganze deutsche Schach erreichen, vom Nachwuchs über die Nationalmannschaften bis zur Bundesliga — und jeder behält, was ihm gehört.“
Paul Meyer-Dunker · Präsident des Deutschen Schachbundes | Foto: Stev Bonhage / Deutscher Schachbund

„Kaum ein Sportprodukt in Deutschland hat eine Besetzung, die im Ausland bekannter ist als im Inland. Die Bundesliga ist ein internationales Produkt mit deutscher Heimat und eine Bühne, die bisher kaum vermarktet wurde. Für Marken, die für Intelligenz, Strategie und internationale Klasse stehen wollen, gibt es im deutschen Sport wenig Vergleichbares.“
Tobias Eismann · Geschäftsführer der CMG Chess Media Group GmbH | Foto: CMG Chess Media Group
Über die Beteiligten
Schachbundesliga e. V. — am 3. Februar 2007 gegründeter Zusammenschluss der Vereine der Schachbundesliga und des Deutschen Schachbundes, Sitz Berlin. Die Liga organisiert den Spielbetrieb der höchsten deutschen Spielklasse mit 16 Mannschaften. www.schachbundesliga.de
Deutscher Schachbund e. V. — 1877 in Leipzig gegründet, einer der ältesten Schachverbände der Welt. 100.088 Mitglieder in 2.196 Vereinen (Stand 31.8.2026), über 33.000 davon unter 20 Jahren; an über 4.000 Schulen wird Schach angeboten. www.schachbund.de
CMG Chess Media Group GmbH — Osnabrück, seit 2026 offizieller und exklusiver Vermarktungspartner des Deutschen Schachbundes und nun auch der Schachbundesliga. Verantwortet Konzeption, Projektsteuerung, Partneransprache und Vertragsgestaltung. www.chessmediagroup.de


„Die Schachbundesliga hat den Anspruch, die stärkste Schachliga der Welt zu sein. Am Brett lösen wir ihn an jedem Spielwochenende ein. Was uns gefehlt hat, ist die Bühne dafür. Mit der Chess Media Group haben wir einen Partner, der die Vermarktung professionell realisiert, Medien- und Presse-Services aufbaut und unsere Vereine stärkt: Sie behalten ihre Partner und ihre Spielorte, und die Liga gewinnt eine Marke.“
„Die Bundesliga ist das Schaufenster des deutschen Spitzenschachs. Dass Liga und Verband ihre Vermarktung jetzt abstimmen, statt nebeneinanderher zu arbeiten, ist für beide ein Gewinn: Partner können künftig das ganze deutsche Schach erreichen, vom Nachwuchs über die Nationalmannschaften bis zur Bundesliga — und jeder behält, was ihm gehört.“


