Liga
Wie funktioniert die Schachbundesliga?
16 Mannschaften treten in der Saison je einmal gegen jede andere an. Eine Mannschaft stellt acht Spieler aus einer vor der Saison festgelegten 16er-Rangliste auf. Eine Gewinnpartie ist einen Brettpunkt, ein Remis einen halben Brettpunkt wert. Für 4,5 oder mehr Brettpunkte gibt es zwei Mannschaftspunkte, im Falle eines 4:4 erhalten beide Mannschaften je einen Mannschaftspunkt. Für die Rangliste gelten zunächst die Mannschaftspunkte, falls diese gleich sind die Brettpunkte. Um den Titel wird bei Mannschaftspunktgleichheit gestochen, nicht jedoch um den Klassenerhalt. Die Saison ist in sieben Doppelrunden eingeteilt, die samstags ab 14 Uhr und sonntags ab 10 Uhr ausgetragen werden. Zwei Teams bilden jeweils ein Pärchen und treten in einer Doppelrunde überkreuz gegen ein anderes Pärchen an. An einem Freitag vor einer der ersten vier Doppelrunden treten die Reisepartner gegeneinander an.
Seit wann gibt es die Schachbundesliga?
1973 wurde ihre Gründung vom Deutschen Schachbund beschlossen, in der Saison 1974/75 nahm sie in vier regionalen Gruppen zu je acht Mannschaften den Betrieb auf. Die vier Gruppenersten ermittelten am Ende den Meister. In ihrer heutigen Form, nämlich in einer Gruppe mit 16 Mannschaften, gibt es die Schachbundesliga seit 1980. 2007 hat sich die Schachbundesliga vom DSB gelöst und ihren eigenen Verein gegründet. Seitdem ist sie selbständig und führt den Spielbetrieb in Eigenregie aus.
Wann spielt die Schachbundesliga?
Die Saison 2010/11 begint im Oktober. Die Doppelrunden sind am 09./10.Oktober 2010, 13./14.November 2010, 11./12.Dezember 2010, 04.-07.Februar 2011, 26./27.Februar 2011, 19./20.März 2011 und 09./10.April 2011. Die siebte Runde - Kämpfe der Reisepartner findet über die erste Hälfte der Saison verteilt, spätestens am 04.02.2011, statt.
Wer ist Meister?
Die OSG Baden-Baden ist 2009/10 zum fünften Mal hintereinander Meister geworden. Vizemeister wurde der SV Werder Bremen, der sich für den Europacup für Vereinsmannschaften qualifiziert hat.
Gibt es auch so etwas wie eine Meisterschale?
Die wurde zur Einführung der eingleisigen Bundesliga 1980 gestiftet. Jedes Jahr wird der Name des neuen Meisters eingraviert. Es handelt sich um eine Wandertrophäe, die frühestens in den Besitz eines Vereins übergehen kann, wenn kein Platz mehr für die Eingravierung des Meisters bleibt. Überreicht wird sie vom Sportdirektor, dem Leiter der Bundesliga oder dem Präsidenten des Schachbundes, je nachdem wer gerade anwesend sein kann.
Wie viele Mannschaften steigen ab?
Vier. Nach der Saison 2009/10 stiegen der SK Heidelberg-Handschuhsheim, der Erfurter SK und der SK König Tegel ab. Ihre Plätze werden in der Saison 2010/11 der Delmenhorster SK (2. Liga Nord), Nickelhütte Aue (2. Liga Ost) und der SV Griesheim (2. Liga Süd) einnehmen. Bayern München hätte als viertes Team sportlich auch absteigen müssen, doch da aus der 2. Liga West kein Team den Platz einnahm, blieb das Team in der Schachbundesliga.
Wer sind die Stars der Liga?
Die internationalen Größen tummeln sich in der Mannschaft der OSG Baden-Baden. Angeführt von Viswanathan Anand, dem aktuellen Weltmeister, hat der Deutsche Meister fünf weitere Spieler, die derzeit in der Weltrangliste mit über 2700 Elopunkten geführt werden. Ein weiteres Aushängeschild dieses Teams ist der junge Norweger Magnus Carlsen, der mit einer Elo von über 2800 Punkten inzwischen die Nr. 1 der Weltrangliste ist. Weitere Spitzenspieler sind die Aserbaidschaner Vugar Gashimov sowie Shakhriyar Mamedyarov (Werder Bremen), Vassily Ivanchuk (Remagen) und Alexander Motylev sowie Maxime Vachier-Lagrave (Mülheim).
Welche Vereine vertreten die deutschen Nationalspieler?
Arkadij Naiditsch, Jan Gustafsson und ab der Saison 2010/11 Georg Meier spielen für Baden-Baden, Daniel Fridman für Mülheim. Auch Bundestrainer Uwe Bönsch hält sich in der Bundesliga fit, nämlich im Einsatz für Bayern München.
Spielen Hübner, Pfleger und Hort in der Bundesliga?
Robert Hübner spielte bis 2006/07 für den OSC Baden-Baden, verordnete sich dann ein Jahr Ruhepause und spielt ab der Saison 2008/09 für den SC Remagen. Vlastimil Hort hat sich schon vor einigen Jahren bei der SG Porz abgemeldet und spielt heute unterklassig für den SV Oberhausen. Er spielt aber noch in der Schweizer Liga, wo er mit den Schachfreunden Reichenstein Mannschaftsmeister 2006 wurde. Helmut Pfleger ist dem SC Bamberg nach dem Abstieg aus der Bundesliga Ende der Achtzigerjahre treu geblieben, bestreitet aber seit Jahren keine Mannschaftskämpfe mehr.
Dürfen Frauen mitspielen?
Ja. In der Saison 2009/10 waren acht Spielerinnen gemeldet. Die stärkste unter ihnen ist die Slowenin Anna Muzychuk, die genau wie die beste deutsche Spielerin Elisabeth Pähtz für den SC Eppingen spielt. Die weiteren Damen sind Pia Cramling (Emsdetten), Almira Skripchenko (Bremen), Maria Schöne (Erfurt), Sarah Hoolt (Katernberg), Doreen Troyke (Erfurt) und Melanie Schulz (König Tegel). Es gibt auch eine Frauenbundesliga, in der die Frauen natürlich unter sich sind.
Warum haben manche Vereine mehr als 16 Spieler gemeldet?
Über den regulären 16er-Kader hinaus dürfen zwei Jugendspieler gemeldet werden, wovon die meisten Bundesligisten inzwischen Gebrauch machen.
Wie viel Bedenkzeit hat man in der Schachbundesliga?
In der Schachbundesliga hat jeder Spieler ab der Saison 2009/10 100 Minuten Bedenkzeit für die ersten 40 Züge, 50 Minuten für die nächsten 20 Züge und 15 Minuten bis Partieende. Ab dem ersten Zug erhält jeder Spieler eine Zeitgutschrift von 30 Sekunden pro Zug bis zum Ende der Partie.
Müssen die Spieler pünktlich zur Partie erscheinen?
Die Null-Toleranz-Regel der FIDE, nach der ein Spieler bei unpünktlichem Erscheinen sofort die Partie verliert, ist von der Schachbundesliga nicht übernommen worden. Stattdessen darf ein Spieler eine halbe Stunde zu spät kommen. Es ist allerdings erwünscht und das ist die Regel, dass die Spieler pünktlich am Brett sitzen.
Gilt in der Schachbundesliga ein Remisverbot wie bei verschiedenen internationalen Wettkämpfen?
Ja und Nein. Ab der Saison 2009/10 gilt das Remisverbot vor dem 20. Zug. Damit sollen die zuschauerunfreundlichen Kurzremisen unterbunden werden. Ausgenommen sind vom Verbot Remisen durch dreimalige Stellungswiederholung.
Dürfen die Spieler rauchen?
Im Spielsaal dürfen weder Spieler noch Zuschauer rauchen. Wer unbedingt eine Zigarette braucht, muss in einen Nebenraum oder vor die Tür.
Stimmt es, dass Handys verboten sind?
Mobiltelefone gelten als mögliche Hilfsmittel. Spieler werden mit dem sofortigen Verlust der Partie bestraft, falls ihr Handy klingelt. Inzwischen gilt, dass Mobiltelefone während der Runde abgegeben oder gar nicht erst mitgebracht werden müssen. Zuschauer müssen ihre Handys im Turniersaal ausschalten.
Wann und wo kann man zuschauen?
Samstags wird ab 14 Uhr, sonntags ab 10 Uhr gespielt und freitags gegebenenfalls ab 16 Uhr. Am spannendsten sind in der Regel die dritte und vor allem die vierte Stunde. Nach jeweils vier Stunden ist die erste Zeitkontrolle. An einigen Orten werden die Partien kommentiert. Einige Vereine verzichten auf Eintrittsgeld, das aber nirgends mehr als fünf Euro beträgt.
Kann man die Partien auch im Internet miterleben?
Alle Wettkämpfe werden ab der Saison 2008/09 live übertragen. Von allen Spielorten gibt es Zwischenstände, Atmosphärisches und Stimmen im Liveticker auf dieser Website. Spätestens am folgenden Tag stehen sämtliche Partien zum Download bereit.
Warum haben die Vereine so wenige Heimkämpfe?
Fahrten und übernachtungen sind ein wesentlicher Kostenfaktor für die Vereine. Darum werden stets zwei Spieltage zu Wochenendrunden zusammengefasst. Zwei möglichst benachbarte Mannschaften bilden für die ganze Saison ein Reisepärchen und treffen in jeder Wochenendrunde auf jeweils ein anderes Reisepärchen.
Wie hängt die Schachbundesliga mit dem Deutschen Schachbund zusammen?
Der DSB hat die Bundesliga ins Leben gerufen. Lange wurden die Vereine gegenüber dem DSB nur durch ihren gewählten Sprecher vertreten. Zunächst war der DSB allein für die Turnierordnung und Verwaltung zuständig. Vorübergehend wurden dann diese Fragen von einem Ausschuss geregelt, dem je drei Vertreter der Vereine und des Schachbundes angehörten. Inzwischen ist die Bundesliga eigenständig. Der Schachbundesliga e.V. ist am 3.Februar 2007 in Berlin gegründet worden, um flexibler zu sein und die Liga besser vermarkten zu können. Auch der DSB ist Mitglied des Vereins.
16 Mannschaften treten in der Saison je einmal gegen jede andere an. Eine Mannschaft stellt acht Spieler aus einer vor der Saison festgelegten 16er-Rangliste auf. Eine Gewinnpartie ist einen Brettpunkt, ein Remis einen halben Brettpunkt wert. Für 4,5 oder mehr Brettpunkte gibt es zwei Mannschaftspunkte, im Falle eines 4:4 erhalten beide Mannschaften je einen Mannschaftspunkt. Für die Rangliste gelten zunächst die Mannschaftspunkte, falls diese gleich sind die Brettpunkte. Um den Titel wird bei Mannschaftspunktgleichheit gestochen, nicht jedoch um den Klassenerhalt. Die Saison ist in sieben Doppelrunden eingeteilt, die samstags ab 14 Uhr und sonntags ab 10 Uhr ausgetragen werden. Zwei Teams bilden jeweils ein Pärchen und treten in einer Doppelrunde überkreuz gegen ein anderes Pärchen an. An einem Freitag vor einer der ersten vier Doppelrunden treten die Reisepartner gegeneinander an.
Seit wann gibt es die Schachbundesliga?
1973 wurde ihre Gründung vom Deutschen Schachbund beschlossen, in der Saison 1974/75 nahm sie in vier regionalen Gruppen zu je acht Mannschaften den Betrieb auf. Die vier Gruppenersten ermittelten am Ende den Meister. In ihrer heutigen Form, nämlich in einer Gruppe mit 16 Mannschaften, gibt es die Schachbundesliga seit 1980. 2007 hat sich die Schachbundesliga vom DSB gelöst und ihren eigenen Verein gegründet. Seitdem ist sie selbständig und führt den Spielbetrieb in Eigenregie aus.
Wann spielt die Schachbundesliga?
Die Saison 2010/11 begint im Oktober. Die Doppelrunden sind am 09./10.Oktober 2010, 13./14.November 2010, 11./12.Dezember 2010, 04.-07.Februar 2011, 26./27.Februar 2011, 19./20.März 2011 und 09./10.April 2011. Die siebte Runde - Kämpfe der Reisepartner findet über die erste Hälfte der Saison verteilt, spätestens am 04.02.2011, statt.
Wer ist Meister?
Die OSG Baden-Baden ist 2009/10 zum fünften Mal hintereinander Meister geworden. Vizemeister wurde der SV Werder Bremen, der sich für den Europacup für Vereinsmannschaften qualifiziert hat.
Gibt es auch so etwas wie eine Meisterschale?
Die wurde zur Einführung der eingleisigen Bundesliga 1980 gestiftet. Jedes Jahr wird der Name des neuen Meisters eingraviert. Es handelt sich um eine Wandertrophäe, die frühestens in den Besitz eines Vereins übergehen kann, wenn kein Platz mehr für die Eingravierung des Meisters bleibt. Überreicht wird sie vom Sportdirektor, dem Leiter der Bundesliga oder dem Präsidenten des Schachbundes, je nachdem wer gerade anwesend sein kann.
Wie viele Mannschaften steigen ab?
Vier. Nach der Saison 2009/10 stiegen der SK Heidelberg-Handschuhsheim, der Erfurter SK und der SK König Tegel ab. Ihre Plätze werden in der Saison 2010/11 der Delmenhorster SK (2. Liga Nord), Nickelhütte Aue (2. Liga Ost) und der SV Griesheim (2. Liga Süd) einnehmen. Bayern München hätte als viertes Team sportlich auch absteigen müssen, doch da aus der 2. Liga West kein Team den Platz einnahm, blieb das Team in der Schachbundesliga.
Wer sind die Stars der Liga?
Die internationalen Größen tummeln sich in der Mannschaft der OSG Baden-Baden. Angeführt von Viswanathan Anand, dem aktuellen Weltmeister, hat der Deutsche Meister fünf weitere Spieler, die derzeit in der Weltrangliste mit über 2700 Elopunkten geführt werden. Ein weiteres Aushängeschild dieses Teams ist der junge Norweger Magnus Carlsen, der mit einer Elo von über 2800 Punkten inzwischen die Nr. 1 der Weltrangliste ist. Weitere Spitzenspieler sind die Aserbaidschaner Vugar Gashimov sowie Shakhriyar Mamedyarov (Werder Bremen), Vassily Ivanchuk (Remagen) und Alexander Motylev sowie Maxime Vachier-Lagrave (Mülheim).
Welche Vereine vertreten die deutschen Nationalspieler?
Arkadij Naiditsch, Jan Gustafsson und ab der Saison 2010/11 Georg Meier spielen für Baden-Baden, Daniel Fridman für Mülheim. Auch Bundestrainer Uwe Bönsch hält sich in der Bundesliga fit, nämlich im Einsatz für Bayern München.
Spielen Hübner, Pfleger und Hort in der Bundesliga?
Robert Hübner spielte bis 2006/07 für den OSC Baden-Baden, verordnete sich dann ein Jahr Ruhepause und spielt ab der Saison 2008/09 für den SC Remagen. Vlastimil Hort hat sich schon vor einigen Jahren bei der SG Porz abgemeldet und spielt heute unterklassig für den SV Oberhausen. Er spielt aber noch in der Schweizer Liga, wo er mit den Schachfreunden Reichenstein Mannschaftsmeister 2006 wurde. Helmut Pfleger ist dem SC Bamberg nach dem Abstieg aus der Bundesliga Ende der Achtzigerjahre treu geblieben, bestreitet aber seit Jahren keine Mannschaftskämpfe mehr.
Dürfen Frauen mitspielen?
Ja. In der Saison 2009/10 waren acht Spielerinnen gemeldet. Die stärkste unter ihnen ist die Slowenin Anna Muzychuk, die genau wie die beste deutsche Spielerin Elisabeth Pähtz für den SC Eppingen spielt. Die weiteren Damen sind Pia Cramling (Emsdetten), Almira Skripchenko (Bremen), Maria Schöne (Erfurt), Sarah Hoolt (Katernberg), Doreen Troyke (Erfurt) und Melanie Schulz (König Tegel). Es gibt auch eine Frauenbundesliga, in der die Frauen natürlich unter sich sind.
Warum haben manche Vereine mehr als 16 Spieler gemeldet?
Über den regulären 16er-Kader hinaus dürfen zwei Jugendspieler gemeldet werden, wovon die meisten Bundesligisten inzwischen Gebrauch machen.
Wie viel Bedenkzeit hat man in der Schachbundesliga?
In der Schachbundesliga hat jeder Spieler ab der Saison 2009/10 100 Minuten Bedenkzeit für die ersten 40 Züge, 50 Minuten für die nächsten 20 Züge und 15 Minuten bis Partieende. Ab dem ersten Zug erhält jeder Spieler eine Zeitgutschrift von 30 Sekunden pro Zug bis zum Ende der Partie.
Müssen die Spieler pünktlich zur Partie erscheinen?
Die Null-Toleranz-Regel der FIDE, nach der ein Spieler bei unpünktlichem Erscheinen sofort die Partie verliert, ist von der Schachbundesliga nicht übernommen worden. Stattdessen darf ein Spieler eine halbe Stunde zu spät kommen. Es ist allerdings erwünscht und das ist die Regel, dass die Spieler pünktlich am Brett sitzen.
Gilt in der Schachbundesliga ein Remisverbot wie bei verschiedenen internationalen Wettkämpfen?
Ja und Nein. Ab der Saison 2009/10 gilt das Remisverbot vor dem 20. Zug. Damit sollen die zuschauerunfreundlichen Kurzremisen unterbunden werden. Ausgenommen sind vom Verbot Remisen durch dreimalige Stellungswiederholung.
Dürfen die Spieler rauchen?
Im Spielsaal dürfen weder Spieler noch Zuschauer rauchen. Wer unbedingt eine Zigarette braucht, muss in einen Nebenraum oder vor die Tür.
Stimmt es, dass Handys verboten sind?
Mobiltelefone gelten als mögliche Hilfsmittel. Spieler werden mit dem sofortigen Verlust der Partie bestraft, falls ihr Handy klingelt. Inzwischen gilt, dass Mobiltelefone während der Runde abgegeben oder gar nicht erst mitgebracht werden müssen. Zuschauer müssen ihre Handys im Turniersaal ausschalten.
Wann und wo kann man zuschauen?
Samstags wird ab 14 Uhr, sonntags ab 10 Uhr gespielt und freitags gegebenenfalls ab 16 Uhr. Am spannendsten sind in der Regel die dritte und vor allem die vierte Stunde. Nach jeweils vier Stunden ist die erste Zeitkontrolle. An einigen Orten werden die Partien kommentiert. Einige Vereine verzichten auf Eintrittsgeld, das aber nirgends mehr als fünf Euro beträgt.
Kann man die Partien auch im Internet miterleben?
Alle Wettkämpfe werden ab der Saison 2008/09 live übertragen. Von allen Spielorten gibt es Zwischenstände, Atmosphärisches und Stimmen im Liveticker auf dieser Website. Spätestens am folgenden Tag stehen sämtliche Partien zum Download bereit.
Warum haben die Vereine so wenige Heimkämpfe?
Fahrten und übernachtungen sind ein wesentlicher Kostenfaktor für die Vereine. Darum werden stets zwei Spieltage zu Wochenendrunden zusammengefasst. Zwei möglichst benachbarte Mannschaften bilden für die ganze Saison ein Reisepärchen und treffen in jeder Wochenendrunde auf jeweils ein anderes Reisepärchen.
Wie hängt die Schachbundesliga mit dem Deutschen Schachbund zusammen?
Der DSB hat die Bundesliga ins Leben gerufen. Lange wurden die Vereine gegenüber dem DSB nur durch ihren gewählten Sprecher vertreten. Zunächst war der DSB allein für die Turnierordnung und Verwaltung zuständig. Vorübergehend wurden dann diese Fragen von einem Ausschuss geregelt, dem je drei Vertreter der Vereine und des Schachbundes angehörten. Inzwischen ist die Bundesliga eigenständig. Der Schachbundesliga e.V. ist am 3.Februar 2007 in Berlin gegründet worden, um flexibler zu sein und die Liga besser vermarkten zu können. Auch der DSB ist Mitglied des Vereins.






