Nikita lässt es krachen
Der Fide-Meister Timo Sträter spielt seit dem Aufstieg in der Saison 1997/98 ununterbrochen für den SV Wattenscheid in der Schachbundesliga. Der 44-jährige berichtete in der Saison 2008/09 über die Kämpfe seines Vereins und wird das in dieser Saison fortführen. Dank seines unnachahmlichen Schreibstils hat er sich eine kleine Fangemeinde erobert, die es weiterhin zufriedenzustellen gilt.
Von Timo Sträter
Der SV Wattenscheid gewann in der dritten Runde in Emsdetten gegen König Tegel mit 5,5:2,5. Timo Sträter war vor Ort und berichtet in seiner Kolumne über den Kampfverlauf.
Doch, es war ein schöner Tag, danke der Nachfrage. Schön dramatisch, wenn auch zum Teil ungewollt. Sie erraten sicher, wovon hier die Rede ist: vom Bundesligawochenende in Emsdetten. Erstmals waren wir bei unserem neuen Reisepartner zu Gast, und man muss sagen: der Ausflug hat sich gelohnt, und das nicht nur wegen der – natürlich immer gern genommenen - Punkte. Nein, auch die Organisation des Events (so sagt man heute) durch den rührigen Emsdettener Schachverein ließ keine Wünsche offen. Reichlich Platz für Akteure und Zuschauer ist immer ein gutes Zeichen, man möchte sagen: ein Qualitätsmerkmal. In einem gut besuchten Nebenraum kommentierte der bekannte Internationale Werner Beckemeyer sachkundig das Geschehen, Verpflegung und Getränke waren für alle (!) kostenlos; zu späterer Stunde wurde auf den vielfachen Wunsch einzelner Personen sogar noch Bier herbei geschafft. So muss es sein. Sonst noch was? Ach ja, der Neue. Sein Name ist Vitiugov, Nikita Vitiugov. Erstmals trat der junge (21 Jahre) und bärenstarke Russe für Wattenscheid in die Schranken, und er weiß, wie man sich Freunde macht. Zuvor musste der junge Mann allerdings ein hartes Initiationsritual über sich ergehen lassen. Unvorsichtigerweise bereits am Freitagabend angereist, musste er sich mit Fellow Traveller Evgenij Najer dem Duo Rustemov/Sträter im Spiel „zwei gegen zwei“ stellen. Die Regeln sind einfach: 3 Minuten für jede Seite, gezogen wird abwechselnd, Beschimpfungen, Sprüche (now we penetrate) sind erlaubt, direkte Zugvorschläge verboten. Gern gehört werden natürlich Tipps zu Eröffnungswahl und Zeitmanagement. Am Ende einer längeren Session entschwanden Nikita und Evgenij glücklich, aber erschöpft in ihr Hotel. Vielleicht auch nur erschöpft, aber wer kann das wissen? Jetzt zum Thema:
Samstag, 15.11.2009
SV Wattenscheid - SK König Tegel
1. Vitiugov-Rabiega
2. Najer-Stern
3. Macieja-Muse,M.
4. Bartel-von Herrman
5. Rustemov-Muse,D.
6. Appel-Fruebing
7. Holzke-Giemsa
8. Handke-Kachibadze
Acht Großmeister am Start, ein Elo-Übergewicht von durchschnittlich 200 Punkten, an jedem Brett - da kann doch nichts schief gehen? Letztlich ging eigentlich auch nichts schief, aber der bekannte Wattenscheider Hang zu Würgereien mit anschließendem Kopfkratzen war auch hier zu erkennen. Das soll nun – wohl verstanden - nicht etwa heißen, dass man achtbare und kampfstarke Gegner etwa mit dem Besenstiel erschlagen könne, auch ein 8:0 muss ins Reich der Fabel verwiesen werden. Aber die bedenkliche Asterei an den letzten Brettern, wir kommen noch dazu, hätte gegen stärkere Mannschaften auch schnell die Niederlage bedeuten können. Aber jetzt in medias res. Mateusz Bartel sorgte mit einer knackigen Angriffspartie für die schnelle Führung:
Bartel,Mateusz (2609) - Von Herman,Ulf (2424)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.4), 14.11.2009
Stellung nach 7...0-0:
Bartel-von Herman Diagramm 1
8.h4!? Hurra, wir gehen auf den Opa! Das ist konkret, das ist modern. Dennoch erscheint die Attacke etwas zwiespältig, denn Schwarz kommt im Zentrum schnell zu Gegenspiel. Dann wäre da noch die Frage, wohin sich er weiße König wenden soll: am Damenflügel steht er nicht wirklich sicher, aber nach der 0-0 wäre ein Großteil der Angriffschancen dahin. 8...c5 Die beste Reaktion; das Spiel öffnet sich, und Weiß muss sehr vorsichtig sein. 9.h5 cxd4 10.Sxd4 Sc5 11.Lg5!? Dd7 12.Dd2 Sc6 13.Sxc6 Um keine Zeit zu verlieren, aber die b-Linie und das "verstärkte" Zentrum geben Schwarz einiges Spiel. 13...bxc6! 14.Lh6 Lxh6!
Bartel-von Herman Diagramm 2
Ulf lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Da auf der h-Linie vorerst nichts droht, kann Schwarz sein Gegenspiel organisieren. 15.Dxh6 d5 16.0-0-0 Db7!? 16...Sxb3+!? 17.cxb3 Tb8 sah auch nicht übel aus. 17.e5 Mit der klaren Absicht Td1-d4-f4(h4). Schwarz mischt aber gut mit. 17...Tb8 18.Td4 Sxb3+ 19.cxb3 Dxb3? Das ist allerdings nicht gut...
Bartel-von Herman Diagramm 3
20.Sd1?! ...aber Mateusz sieht es nicht. 20.Sb5! mit den gleichen Absichten war erheblich brutaler. Weiß droht hg6:, Tf4 und überdies auch noch Th3 mit Damengewinn. 20...Tb7 ist wohl die einzige Verteidigung, aber nach 21.Th3 Dxh3 (21...Da2? 22.Ta3+-) 22.gxh3 cxb5 23.Dg5!± ist Weiß weit vorne. 20...Tb7! Jetzt ist alles gedeckt, das Spiel wiederum unklar. 21.Tf4 Db6 22.Th3
Bartel-von Herman Diagramm 4
22...d4?? 22...Td8! hielt den Laden zusammen. Der Textzug geschah mit der an sich löblichen Absicht 23. hg6: mit 23. ...Dc5+ zu beantworten. Zu spät fiel Ulf auf, dass dann 24. Tc3 sofort gewinnt. Na, denn: 23.hxg6 1-0
Gar nicht schlecht, gar nicht schlecht. Aber schon hier sorgte der Kampfverlauf an den letzten drei Brettern für leichtes Stirnrunzeln. Da war zunächst Florian, der nach eher verhaltener Eröffnung glaubte, in Vorteil zu kommen, aber einen kleinen taktischen Dreh übersah, der völligen Ausgleich herstellte. Gegen das korrekte Remis in Giemsa-Holzke lässt sich nichts sagen, bleibt noch Ralf Appel:
Appel,Ralf (2551) - Fruebing,Stefan (2337)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.6), 14.11.2009
Stellung nach 17...Sd7:
Appel-Fruebing Diagramm 1
Die schwarzen Figuren stehen bequem, die Lage ist ungefähr ausgeglichen. Weiß könnte vielleicht dann auf Vorteil rechnen, wenn es ihm gelänge e4-e5 durchzusetzen, aber das ist hier ziemlich schwierig. In den nächsten Zügen geht Weiß daran, diesen Plan schrittweise umzusetzen, übersieht dabei aber eine Kleinigkeit. 18.Sd1 Zwar kein Fehler, aber 18.Tb1!? hätte die folgenden Ungelegenheiten vermieden. 18...Lxf3 19.Lxf3 Se5 Droht offensichtlich ...Sd3 mit Qualitätsgewinn. Arglos spielte Ralf 20.Le2? (20.Lxe5 Lxe5= mehr als guter Ausgleich ist hier eben nicht drin),
Appel-Fruebing Diagramm 2
um nach 20...Sbd3 festzustellen, dass die Qualität dennoch verloren geht. Längere Zeit betrachtete Ralf kopfschüttelnd die Misere und spielte schließlich 21.f4 21.Lxd3?? Sf3+ ist klar. 21...Sxc1 22.Dxc1 Sg4 23.Lxg7 Kxg7 24.Dc3+ f6 25.h3 Sh6 26.Kg2
Appel-Fruebing Diagramm 3
Die Verwertung des Vorteils ist nicht einfach. Um die Schwerfiguren zur Geltung zu bringen, muss Schwarz die Stellung öffnen, aber dann entstehen Schwächen, die Weiß zum Gegenspiel nutzen kann. Ehrlich gesagt bin ich mir gar nicht sicher, ob man so eine Stellung überhaupt gewinnen kann, zumindest unter praktischen Gesichtspunkten ist es mehr als schwierig. Was natürlich nicht heissen soll, dass der Einsteller ein seriöses Projekt war. 26...e5 Die einzige Gewinnchance. 27.dxe6 Dxe6 28.Sf2 De7 29.Kf1 Tf8 30.Lf3 Tbe8 31.Sd1 Kh8 32.Se3 Dg7 33.Sd5 Tb8
Appel-Fruebing Diagramm 4
Es geht nicht so recht weiter. Vielleicht hätte Schwarz trotz gewisser Bedenken hier zu 33...f5!? greifen sollen, denn ohne diesen Hebel sind alle Gewinnversuche zum Scheitern verurteilt. 34.Dxg7+ Kxg7 35.Sc7 Te7 36.Sd5 Ta7 37.e5 wäre eine denkbare Folge. Schwarz hat Chancen, aber der Ausgang ist ungewiss. In der Partie kann sich Stefan Fruebing nicht zu ...f5 durchringen, und kommt später sogar noch in gewisse Schwierigkeiten. 34.Td1 g5 Die Stellung soll über die g-Linie geöffnet werden, aber das funktioniert nicht so recht. Wiederum kam 34...f5 in Frage, z.B. 35.Dxg7+ Kxg7 36.Sc7! Tf6 37.e5 dxe5 38.fxe5 Tf7 mit leichtem Vorteil für Schwarz. 35.Kf2 Sg8 36.Lg4 Tb7 37.Se3! gxf4 38.gxf4 Sh6 39.Kf3!? Sxg4 40.hxg4 Dh6 41.Kg3 Hier kann Schwarz kaum noch gewinnen, da die weißen Figuren viel zu aktiv stehen. 41...Dg6?! Ungenau, denn jetzt konnte Weiß sogar etwas in Vorteil kommen. 41...Tg7!?=
Appel-Fruebing Diagramm 5
42.Txd6 Begnügt sich mit Remis, dabei konnte Weiß hier ganz gut 42.Sf5! spielen, z.B. 42...Td7 43.Th1 und jetzt hat sogar Schwarz Schwierigkeiten. Aber wahrscheinlich wollte Ralf einfach die unselige "Einsteller-Partie" hinter sich bringen. 42...Dxe4 43.Txf6 Txf6 44.Dxf6+ Tg7 45.Df8+ ½-½
Hm. Die “Übergewichtigen” konnten also nur drei Hälftchen realisieren. Angesichts der folgenden Partie gruben sich steile Falten in meine Stirn, was allerdings Mladen Muses starke Leistung nicht schmälern soll. Macieja verpasste die richtige Abfahrt, Muse konterte gnadenlos:
Muse,Mladen (2448) - Macieja,Bartlomiej (2618)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.3), 14.11.2009
Stellung nach 28.Da3:
Muse,M.-Macieja Diagramm 1
Die ruhig-ausgeglichene Partie mündete in dieses ziemlich ausgeglichene Endspiel. Bartek wollte die Partie indes noch gewinnen, aber das gleicht hier dem Versuch, Blut aus den Steinen zu pressen. Ja, wenn man a4 gewinnen könnte...Aber das ist Science Fiction, denn Weiß hat einige lästige Drohungen gegen den schwarzen König parat. 28...g6? Schon das ist Murks. So wie Schwarz spielt, gerät er bald in einen Königsangriff, der sich gewaschen hat. Er musste mit 28...Sxe5! auf Ausgleich spielen und mehr war nicht drin. 29.De7 Hoppla, ein ungebetener Gast! Auf den ersten Blick erscheint das Eindringen der Dame sehr stark, aber das Drama hält sich in Grenzen. 29...Sed7 30.Dxe8+ Sf8 31.Sb1 Sbd7= 29.Sdf3!± Sxe5 30.Sxe5 Jetzt ist De7 allerdings eine starke Drohung, also... 30...Sc8 , aber 31.Sg4!
Muse,M.-Macieja Diagramm 2
macht gleich die nächste Baustelle auf. Laut Rechner hätte Schwarz an dieser Stelle noch mit einem blauen Auge davonkommen können, aber er vergibt die letzte Möglichkeit, vielleicht noch Widerstand leisten zu können. Ja, ich weiß: als Kommentator hat man gut reden. Man sitzt mit einem Glas Rotwein vor dem Rechner und lässt die Engine schnurren, während die schweißüberströmten Akteure ihren Bio-Prozessor schinden müssen. Aber das ist ja letztlich der Sinn der Sache, oder? 31...Kg7? Das führt schnell in den Orkus, allerdings vermögen auch die Rechner-Empfehlungen nicht so recht zu überzeugen. 31...Lc6 32.Sxh6+ Kg7 33.Sg4 sieht ebenfalls scheußlich aus. 32.Dc1+- g5 33.De3 Die weißen Kräfte arbeiten perfekt zusammen, der schwarzen Stellung ist nicht mehr zu helfen. Schwarz wird zwar nicht matt gesetzt, aber dafür gründlich ausgeplündert. 33...Kf8 34.Sxh6 Lxa4 Auch das hilft nichts mehr. 35.Lxa4 Dxa4 36.Dxg5 Dd7 37.Sf5 De6 38.Dd8+ De8 39.Dxd5
Muse,M.-Macieja Diagramm 3
Zwei Bauern fehlen bereits im Satz, weitere werden in Kürze folgen. Im Hintergrund singt die dicke Dame und wir ersparen uns den grausamen Rest. 39...Db5 40.Dd8+ De8 41.Dc7 a5 42.Dxa5 Kg8 43.Dc7 Kh7 44.Dg3 1-0
Hmpf. Doch nun zu erfreulicheren Dingen. Nämlich zu Nikita Vitiugov. Dass der Mann sein Handwerk versteht, lässt sich bei Betrachtung seiner Elo-Zahl vage erahnen, dass er Französisch spielt, nicht unbedingt. Bitte sehr:
Rabiega,Robert (2531) - Vitiugov,Nikita (2681)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.1), 14.11.2009
Stellung nach 22...a5:
Rabiega-Vitiugov Diagramm 1
Diese Stellung entstand aus einem Mac-Cutcheon-Franzosen, einer Spielweise, die bei den jungen, dynamischen Menschen von heute nicht unbedingt an 1 gesetzt ist. Auch ich habe mich mehrfach in dieser Variante versucht, sie aber schließlich entnervt wieder abgelegt. Die Diagrammstellung sagt eigentlich alles: wenn du den Angriff am Königsflügel überlebst, kommst du am Damenflügel in Vorteil, aber...du musst den Angriff am Königsflügel überleben. 23.fxe6 Das hatte vielleicht noch Zeit. 23.Kf1! Kc7 24.Kg1 mit der Absicht Tcf1 kam sehr in Frage. 23...fxe6 24.Sg6 Bringt den Gaul mit Tempo auf ein besseres Feld. 24...Te8 25.Sf4 Kc7 26.Kf1?!
Rabiega-Vitiugov Diagramm 2
Schachfreund Rybka tadelt diesen Zug; mit bestechender Computerlogik will er nachweisen, dass hier 26.a3 die bessere Wahl war. In der Tat ist diese Idee nicht von der Hand zu weisen. Der ohnehin todgeweihte Bauer lockt die schwarze Dame nach a3, wodurch ...b4 eine Zeit lang verhindert wird. In der Zwischenzeit müsste Weiß dann etwas am Königsflügel unternehmen. Weiter gehen könnte es mit 26...Dxa3 27.Tb1 Tf8 28.g3 mit angeblichem Chancenausgleich. Na, ja. Fakt ist jedenfalls, dass Weiß in der Partie bald ins Hintertreffen gerät. 26...b4 27.Se2 Tf8 Hier dürfte Schwarz schon einen gewissen Vorteil haben. Seinem König ist kaum noch beizukommen, der Damenflügel rollt. Aber noch hat Weiß Hilfsmittel. 28.Sf4 Auch dieser Zug kommt bei Rybka nicht gut an, aber diesmal ist die Begründung weniger nebelhaft. 28.cxb4 Txf3+ 29.Lxf3 axb4 30.Kf2.
Rabiega-Vitiugov Diagramm 3
28...Tfe8?! Es ging nämlich 28...Sxc3! Auf 29.Sxe6+ Lxe6 30.Lxe6 Txf3+ 31.gxf3 folgt 31...Tf8! mit klar besserer Stellung. 29.Se2! Schnell wieder zurück! Jetzt hat Weiß die Lage halbwegs im Griff. 29...Sxc3 30.Sxc3 bxc3 31.Txc3 Dxa2 32.De3 a4 33.Ta3 Db2 34.Ke2? Hier steht der König schlecht, wie sich schnell zeigt. 34.Kg1!? 34...Teb8! 35.Kd1? 35.Taa1
Rabiega-Vitiugov Diagramm 4
35...Tb3!-+ Jetzt wird die weiße Stellung aufgerollt. 36.Txb3 36.cxb3 Dxa3-+ 36...axb3 37.cxb3 Ta3 38.Dc3 Dxg2 39.Le2 Ta2 40.Tc2 Dg1+ 41.Kd2 Dg5+ 42.Kd1 Ta1+ 0-1
Inzwischen hatte sich auch Najer gegen die zähe Verteidigung seines Gegners Rene Stern durchsetzen können. Damit war der Kampf in trockenen Tüchern, nur Alexander Rustemov kämpfte noch. Und es gelang ihm tatsächlich, den Schlusspunkt zu setzen:
Muse,Drazen (2367) - Rustemov,Alexander (2532)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.5), 14.11.2009
Stellung nach 72...Kg5:
Muse,D.-Rustemov Diagramm 1
Willkommen auf der Massagebank! Bisher hatte das Endspiel eher narkotischen Charakter, aber jetzt kommt Bewegung in die Sache. Schwarz steht etwas besser, doch sollte Weiß sich halten können. 73.Kf3 Lxg4+ 74.Kf2 Se6 75.g3?
Muse,D.-Rustemov Diagramm 2
Warum das? 75.Ke3 Sd4 76.Sb5 mit völlig haltbarer Stellung sollte geschehen. 75...h3 Der Freibauer liegt Weiß wie ein Stein im Magen, aber noch ist die Entscheidung nicht gefallen. 76.Kg1 Sd4 77.Sa4 Sf3+ 78.Kf2 Sd2 79.Sxc5 h2 80.Lg2 Sxc4
Muse,D.-Rustemov Diagramm 3
Aufgegeben? Zeitüberschreitung? Da ich die letzten Züge der Partie nicht mehr mitverfolgen konnte, weiß ich nicht, was hier los war. Schwarz hat deutlichen Vorteil, aber einen forcierten Gewinn kann ich nicht ausmachen. 0-1
Tja, das war es dann. 5.5-2.5 lautete der Endstand; nicht knapp, nicht unverdient, nur stellenweise etwas holperig. Was weiter geschah, erfahren Sie von Schachfreund Ilja Schneider, der für die Schachfreunde Berlin an vorderster Front tätig war. Wir sehen uns wieder, wenn es heißt: Wattenscheid vs. Bremen und Hamburg. Gleiche Stelle, gleiche Welle.
Bis dahin!
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Samstag, 15.11.2009
SV Wattenscheid - SK König Tegel
1. Vitiugov-Rabiega
2. Najer-Stern
3. Macieja-Muse,M.
4. Bartel-von Herrman
5. Rustemov-Muse,D.
6. Appel-Fruebing
7. Holzke-Giemsa
8. Handke-Kachibadze
Acht Großmeister am Start, ein Elo-Übergewicht von durchschnittlich 200 Punkten, an jedem Brett - da kann doch nichts schief gehen? Letztlich ging eigentlich auch nichts schief, aber der bekannte Wattenscheider Hang zu Würgereien mit anschließendem Kopfkratzen war auch hier zu erkennen. Das soll nun – wohl verstanden - nicht etwa heißen, dass man achtbare und kampfstarke Gegner etwa mit dem Besenstiel erschlagen könne, auch ein 8:0 muss ins Reich der Fabel verwiesen werden. Aber die bedenkliche Asterei an den letzten Brettern, wir kommen noch dazu, hätte gegen stärkere Mannschaften auch schnell die Niederlage bedeuten können. Aber jetzt in medias res. Mateusz Bartel sorgte mit einer knackigen Angriffspartie für die schnelle Führung:
Bartel,Mateusz (2609) - Von Herman,Ulf (2424)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.4), 14.11.2009
Stellung nach 7...0-0:
Bartel-von Herman Diagramm 1
8.h4!? Hurra, wir gehen auf den Opa! Das ist konkret, das ist modern. Dennoch erscheint die Attacke etwas zwiespältig, denn Schwarz kommt im Zentrum schnell zu Gegenspiel. Dann wäre da noch die Frage, wohin sich er weiße König wenden soll: am Damenflügel steht er nicht wirklich sicher, aber nach der 0-0 wäre ein Großteil der Angriffschancen dahin. 8...c5 Die beste Reaktion; das Spiel öffnet sich, und Weiß muss sehr vorsichtig sein. 9.h5 cxd4 10.Sxd4 Sc5 11.Lg5!? Dd7 12.Dd2 Sc6 13.Sxc6 Um keine Zeit zu verlieren, aber die b-Linie und das "verstärkte" Zentrum geben Schwarz einiges Spiel. 13...bxc6! 14.Lh6 Lxh6!
Bartel-von Herman Diagramm 2
Ulf lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Da auf der h-Linie vorerst nichts droht, kann Schwarz sein Gegenspiel organisieren. 15.Dxh6 d5 16.0-0-0 Db7!? 16...Sxb3+!? 17.cxb3 Tb8 sah auch nicht übel aus. 17.e5 Mit der klaren Absicht Td1-d4-f4(h4). Schwarz mischt aber gut mit. 17...Tb8 18.Td4 Sxb3+ 19.cxb3 Dxb3? Das ist allerdings nicht gut...
Bartel-von Herman Diagramm 3
20.Sd1?! ...aber Mateusz sieht es nicht. 20.Sb5! mit den gleichen Absichten war erheblich brutaler. Weiß droht hg6:, Tf4 und überdies auch noch Th3 mit Damengewinn. 20...Tb7 ist wohl die einzige Verteidigung, aber nach 21.Th3 Dxh3 (21...Da2? 22.Ta3+-) 22.gxh3 cxb5 23.Dg5!± ist Weiß weit vorne. 20...Tb7! Jetzt ist alles gedeckt, das Spiel wiederum unklar. 21.Tf4 Db6 22.Th3
Bartel-von Herman Diagramm 4
22...d4?? 22...Td8! hielt den Laden zusammen. Der Textzug geschah mit der an sich löblichen Absicht 23. hg6: mit 23. ...Dc5+ zu beantworten. Zu spät fiel Ulf auf, dass dann 24. Tc3 sofort gewinnt. Na, denn: 23.hxg6 1-0
Gar nicht schlecht, gar nicht schlecht. Aber schon hier sorgte der Kampfverlauf an den letzten drei Brettern für leichtes Stirnrunzeln. Da war zunächst Florian, der nach eher verhaltener Eröffnung glaubte, in Vorteil zu kommen, aber einen kleinen taktischen Dreh übersah, der völligen Ausgleich herstellte. Gegen das korrekte Remis in Giemsa-Holzke lässt sich nichts sagen, bleibt noch Ralf Appel:
Appel,Ralf (2551) - Fruebing,Stefan (2337)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.6), 14.11.2009
Stellung nach 17...Sd7:
Appel-Fruebing Diagramm 1
Die schwarzen Figuren stehen bequem, die Lage ist ungefähr ausgeglichen. Weiß könnte vielleicht dann auf Vorteil rechnen, wenn es ihm gelänge e4-e5 durchzusetzen, aber das ist hier ziemlich schwierig. In den nächsten Zügen geht Weiß daran, diesen Plan schrittweise umzusetzen, übersieht dabei aber eine Kleinigkeit. 18.Sd1 Zwar kein Fehler, aber 18.Tb1!? hätte die folgenden Ungelegenheiten vermieden. 18...Lxf3 19.Lxf3 Se5 Droht offensichtlich ...Sd3 mit Qualitätsgewinn. Arglos spielte Ralf 20.Le2? (20.Lxe5 Lxe5= mehr als guter Ausgleich ist hier eben nicht drin),
Appel-Fruebing Diagramm 2
um nach 20...Sbd3 festzustellen, dass die Qualität dennoch verloren geht. Längere Zeit betrachtete Ralf kopfschüttelnd die Misere und spielte schließlich 21.f4 21.Lxd3?? Sf3+ ist klar. 21...Sxc1 22.Dxc1 Sg4 23.Lxg7 Kxg7 24.Dc3+ f6 25.h3 Sh6 26.Kg2
Appel-Fruebing Diagramm 3
Die Verwertung des Vorteils ist nicht einfach. Um die Schwerfiguren zur Geltung zu bringen, muss Schwarz die Stellung öffnen, aber dann entstehen Schwächen, die Weiß zum Gegenspiel nutzen kann. Ehrlich gesagt bin ich mir gar nicht sicher, ob man so eine Stellung überhaupt gewinnen kann, zumindest unter praktischen Gesichtspunkten ist es mehr als schwierig. Was natürlich nicht heissen soll, dass der Einsteller ein seriöses Projekt war. 26...e5 Die einzige Gewinnchance. 27.dxe6 Dxe6 28.Sf2 De7 29.Kf1 Tf8 30.Lf3 Tbe8 31.Sd1 Kh8 32.Se3 Dg7 33.Sd5 Tb8
Appel-Fruebing Diagramm 4
Es geht nicht so recht weiter. Vielleicht hätte Schwarz trotz gewisser Bedenken hier zu 33...f5!? greifen sollen, denn ohne diesen Hebel sind alle Gewinnversuche zum Scheitern verurteilt. 34.Dxg7+ Kxg7 35.Sc7 Te7 36.Sd5 Ta7 37.e5 wäre eine denkbare Folge. Schwarz hat Chancen, aber der Ausgang ist ungewiss. In der Partie kann sich Stefan Fruebing nicht zu ...f5 durchringen, und kommt später sogar noch in gewisse Schwierigkeiten. 34.Td1 g5 Die Stellung soll über die g-Linie geöffnet werden, aber das funktioniert nicht so recht. Wiederum kam 34...f5 in Frage, z.B. 35.Dxg7+ Kxg7 36.Sc7! Tf6 37.e5 dxe5 38.fxe5 Tf7 mit leichtem Vorteil für Schwarz. 35.Kf2 Sg8 36.Lg4 Tb7 37.Se3! gxf4 38.gxf4 Sh6 39.Kf3!? Sxg4 40.hxg4 Dh6 41.Kg3 Hier kann Schwarz kaum noch gewinnen, da die weißen Figuren viel zu aktiv stehen. 41...Dg6?! Ungenau, denn jetzt konnte Weiß sogar etwas in Vorteil kommen. 41...Tg7!?=
Appel-Fruebing Diagramm 5
42.Txd6 Begnügt sich mit Remis, dabei konnte Weiß hier ganz gut 42.Sf5! spielen, z.B. 42...Td7 43.Th1 und jetzt hat sogar Schwarz Schwierigkeiten. Aber wahrscheinlich wollte Ralf einfach die unselige "Einsteller-Partie" hinter sich bringen. 42...Dxe4 43.Txf6 Txf6 44.Dxf6+ Tg7 45.Df8+ ½-½
Hm. Die “Übergewichtigen” konnten also nur drei Hälftchen realisieren. Angesichts der folgenden Partie gruben sich steile Falten in meine Stirn, was allerdings Mladen Muses starke Leistung nicht schmälern soll. Macieja verpasste die richtige Abfahrt, Muse konterte gnadenlos:
Muse,Mladen (2448) - Macieja,Bartlomiej (2618)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.3), 14.11.2009
Stellung nach 28.Da3:
Muse,M.-Macieja Diagramm 1
Die ruhig-ausgeglichene Partie mündete in dieses ziemlich ausgeglichene Endspiel. Bartek wollte die Partie indes noch gewinnen, aber das gleicht hier dem Versuch, Blut aus den Steinen zu pressen. Ja, wenn man a4 gewinnen könnte...Aber das ist Science Fiction, denn Weiß hat einige lästige Drohungen gegen den schwarzen König parat. 28...g6? Schon das ist Murks. So wie Schwarz spielt, gerät er bald in einen Königsangriff, der sich gewaschen hat. Er musste mit 28...Sxe5! auf Ausgleich spielen und mehr war nicht drin. 29.De7 Hoppla, ein ungebetener Gast! Auf den ersten Blick erscheint das Eindringen der Dame sehr stark, aber das Drama hält sich in Grenzen. 29...Sed7 30.Dxe8+ Sf8 31.Sb1 Sbd7= 29.Sdf3!± Sxe5 30.Sxe5 Jetzt ist De7 allerdings eine starke Drohung, also... 30...Sc8 , aber 31.Sg4!
Muse,M.-Macieja Diagramm 2
macht gleich die nächste Baustelle auf. Laut Rechner hätte Schwarz an dieser Stelle noch mit einem blauen Auge davonkommen können, aber er vergibt die letzte Möglichkeit, vielleicht noch Widerstand leisten zu können. Ja, ich weiß: als Kommentator hat man gut reden. Man sitzt mit einem Glas Rotwein vor dem Rechner und lässt die Engine schnurren, während die schweißüberströmten Akteure ihren Bio-Prozessor schinden müssen. Aber das ist ja letztlich der Sinn der Sache, oder? 31...Kg7? Das führt schnell in den Orkus, allerdings vermögen auch die Rechner-Empfehlungen nicht so recht zu überzeugen. 31...Lc6 32.Sxh6+ Kg7 33.Sg4 sieht ebenfalls scheußlich aus. 32.Dc1+- g5 33.De3 Die weißen Kräfte arbeiten perfekt zusammen, der schwarzen Stellung ist nicht mehr zu helfen. Schwarz wird zwar nicht matt gesetzt, aber dafür gründlich ausgeplündert. 33...Kf8 34.Sxh6 Lxa4 Auch das hilft nichts mehr. 35.Lxa4 Dxa4 36.Dxg5 Dd7 37.Sf5 De6 38.Dd8+ De8 39.Dxd5
Muse,M.-Macieja Diagramm 3
Zwei Bauern fehlen bereits im Satz, weitere werden in Kürze folgen. Im Hintergrund singt die dicke Dame und wir ersparen uns den grausamen Rest. 39...Db5 40.Dd8+ De8 41.Dc7 a5 42.Dxa5 Kg8 43.Dc7 Kh7 44.Dg3 1-0
Hmpf. Doch nun zu erfreulicheren Dingen. Nämlich zu Nikita Vitiugov. Dass der Mann sein Handwerk versteht, lässt sich bei Betrachtung seiner Elo-Zahl vage erahnen, dass er Französisch spielt, nicht unbedingt. Bitte sehr:
Rabiega,Robert (2531) - Vitiugov,Nikita (2681)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.1), 14.11.2009
Stellung nach 22...a5:
Rabiega-Vitiugov Diagramm 1
Diese Stellung entstand aus einem Mac-Cutcheon-Franzosen, einer Spielweise, die bei den jungen, dynamischen Menschen von heute nicht unbedingt an 1 gesetzt ist. Auch ich habe mich mehrfach in dieser Variante versucht, sie aber schließlich entnervt wieder abgelegt. Die Diagrammstellung sagt eigentlich alles: wenn du den Angriff am Königsflügel überlebst, kommst du am Damenflügel in Vorteil, aber...du musst den Angriff am Königsflügel überleben. 23.fxe6 Das hatte vielleicht noch Zeit. 23.Kf1! Kc7 24.Kg1 mit der Absicht Tcf1 kam sehr in Frage. 23...fxe6 24.Sg6 Bringt den Gaul mit Tempo auf ein besseres Feld. 24...Te8 25.Sf4 Kc7 26.Kf1?!
Rabiega-Vitiugov Diagramm 2
Schachfreund Rybka tadelt diesen Zug; mit bestechender Computerlogik will er nachweisen, dass hier 26.a3 die bessere Wahl war. In der Tat ist diese Idee nicht von der Hand zu weisen. Der ohnehin todgeweihte Bauer lockt die schwarze Dame nach a3, wodurch ...b4 eine Zeit lang verhindert wird. In der Zwischenzeit müsste Weiß dann etwas am Königsflügel unternehmen. Weiter gehen könnte es mit 26...Dxa3 27.Tb1 Tf8 28.g3 mit angeblichem Chancenausgleich. Na, ja. Fakt ist jedenfalls, dass Weiß in der Partie bald ins Hintertreffen gerät. 26...b4 27.Se2 Tf8 Hier dürfte Schwarz schon einen gewissen Vorteil haben. Seinem König ist kaum noch beizukommen, der Damenflügel rollt. Aber noch hat Weiß Hilfsmittel. 28.Sf4 Auch dieser Zug kommt bei Rybka nicht gut an, aber diesmal ist die Begründung weniger nebelhaft. 28.cxb4 Txf3+ 29.Lxf3 axb4 30.Kf2.
Rabiega-Vitiugov Diagramm 3
28...Tfe8?! Es ging nämlich 28...Sxc3! Auf 29.Sxe6+ Lxe6 30.Lxe6 Txf3+ 31.gxf3 folgt 31...Tf8! mit klar besserer Stellung. 29.Se2! Schnell wieder zurück! Jetzt hat Weiß die Lage halbwegs im Griff. 29...Sxc3 30.Sxc3 bxc3 31.Txc3 Dxa2 32.De3 a4 33.Ta3 Db2 34.Ke2? Hier steht der König schlecht, wie sich schnell zeigt. 34.Kg1!? 34...Teb8! 35.Kd1? 35.Taa1
Rabiega-Vitiugov Diagramm 4
35...Tb3!-+ Jetzt wird die weiße Stellung aufgerollt. 36.Txb3 36.cxb3 Dxa3-+ 36...axb3 37.cxb3 Ta3 38.Dc3 Dxg2 39.Le2 Ta2 40.Tc2 Dg1+ 41.Kd2 Dg5+ 42.Kd1 Ta1+ 0-1
Inzwischen hatte sich auch Najer gegen die zähe Verteidigung seines Gegners Rene Stern durchsetzen können. Damit war der Kampf in trockenen Tüchern, nur Alexander Rustemov kämpfte noch. Und es gelang ihm tatsächlich, den Schlusspunkt zu setzen:
Muse,Drazen (2367) - Rustemov,Alexander (2532)
SBL 0910 SV Wattenscheid - SK König Tegel (3.5), 14.11.2009
Stellung nach 72...Kg5:
Muse,D.-Rustemov Diagramm 1
Willkommen auf der Massagebank! Bisher hatte das Endspiel eher narkotischen Charakter, aber jetzt kommt Bewegung in die Sache. Schwarz steht etwas besser, doch sollte Weiß sich halten können. 73.Kf3 Lxg4+ 74.Kf2 Se6 75.g3?
Muse,D.-Rustemov Diagramm 2
Warum das? 75.Ke3 Sd4 76.Sb5 mit völlig haltbarer Stellung sollte geschehen. 75...h3 Der Freibauer liegt Weiß wie ein Stein im Magen, aber noch ist die Entscheidung nicht gefallen. 76.Kg1 Sd4 77.Sa4 Sf3+ 78.Kf2 Sd2 79.Sxc5 h2 80.Lg2 Sxc4
Muse,D.-Rustemov Diagramm 3
Aufgegeben? Zeitüberschreitung? Da ich die letzten Züge der Partie nicht mehr mitverfolgen konnte, weiß ich nicht, was hier los war. Schwarz hat deutlichen Vorteil, aber einen forcierten Gewinn kann ich nicht ausmachen. 0-1
Tja, das war es dann. 5.5-2.5 lautete der Endstand; nicht knapp, nicht unverdient, nur stellenweise etwas holperig. Was weiter geschah, erfahren Sie von Schachfreund Ilja Schneider, der für die Schachfreunde Berlin an vorderster Front tätig war. Wir sehen uns wieder, wenn es heißt: Wattenscheid vs. Bremen und Hamburg. Gleiche Stelle, gleiche Welle.
Bis dahin!
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erstellt am 18.11.2009





