Spitzenkampf in Meißen: Sieg über den Meister!

Erstellt am: 23.02.2017

Von IM Frank Zeller

Das war eine große Tat: Halls Erste schlägt den amtierenden Meister Solingen in einem Krimi mit dem sehr engen Resultat von 4,5:3,5. Für die Spannung in der Meisterschaft ist das vielleicht nicht unbedingt förderlich - Baden-Baden profitiert vom Ausrutscher des Konkurrenten und ist kaum mehr einzuholen - , aber für Schwäbisch Hall ist dies ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der letzten Jahre, begonnen mit dem Durchmarsch von der Verbandsliga bis zur höchsten Spielklasse im Deutschen Schach.

Es ist angerichtet: der ausgezeichnete Turniersaal der Ausrichter im Obergeschoss des Firmensitzes vom Dresdner Hauptsponsor UKA kurz vor dem Anpfiff.
Es ist angerichtet: Der ausgezeichnete Turniersaal der Ausrichter im Obergeschoss des Firmensitzes vom Dresdner Hauptsponsor UKA kurz vor dem Anpfiff.

Solingen, fürwahr ein harter Brocken, war noch extra durch seine nominelle Nummer Eins, Anish Giri, verstärkt. Offenkundig nahm man den Spieltag in Meißen gegen die gefährlichen Gegner Dresden und Schwäbisch Hall sehr ernst – zu Recht, wie sich zeigen sollte!

Im Schnitt war Hall rund 100 Elopunkte schwächer besetzt als der Meister, vor allem an den hinteren Brettern, an dem Hall mit zwei „echten“ Schwaben, mit Mathias und mir, antrat, nahm die Differenz bedrohliche Formen mit bis zu 200 Punkte an!

Eine Marschroute gab es deshalb auch nicht wirklich, wir konnten einfach befreit aufspielen und unser Bestes geben.

Die Eröffnungsphase entwickelte sich aber schon sehr zufriedenstellend für Hall, abgesehen von den Brettern 1 und 8, an denen sich schnell eine Verschärfung der Lage abzeichnete.

Gleich zum Spitzenbrett:

Giri setzte unseren Mann nicht zuletzt durch sein gewohnt schnelles Spiel unter Druck, während Ernesto schon VOR dem ersten Zug viel Zeit investierte.

Bereits ausgangs der Eröffnungsphase war klar, dass ein scharfes Gefecht zu erwarten war:

Inarkiew – Giri (nach 12. …Df6-e7)

Viele Ungleichgewichte stechen hervor: Weiß reklamiert Raumvorteil und Entwicklungsvorsprung für sich, Schwarz indes besitzt das Läuferpaar – und Aussichten, scharf gegen den mittig auf e2 stehenden weißen König vorzugehen!

Die Spitzenbretter, an denen die wichtigsten Entscheidungen fallen sollten: vorne Ernesto gegen Giri, hinten links Viktor, neben ihm Tigran, der den einzigen Sieg des Tages landen sollte.

Und das tat der Favorit dann auch: unter Bauernopfern öffnete er die Zugstraßen, es sah ziemlich prekär für Ernesto aus, dazu gesellte sich eine immer verschärftere Zeitnot beim Weißen:

Stellung nach 23...e4!?

23.Sd4!? Lc7!? Verstärkt den Druck. Schwarz kann die Qualität auf d1 nehmen, aber das würde dem schwarzen Angriff (Läuferpaar!) an Schwung nehmen, Weiß könnte sich konsolidieren und besäße mit zwei Bauern für die Qualität materiell keinen Nachteil.

24.Lxe4!? erschien aber reichlich riskant, weil nun wirklich die e- und die f-Linie komplett geöffnet werden und viele Figuren voneinander abhängig im Schlagbereich stehen.

Es folgte 24. …Lxf4 25.Sf5! Die Pointe von Ernestos offensiver Verteidigung:

25. …Txe4!? 26.Dxe4 Lg5!? Um es maximal zu komplizieren. Schwarz konnte auf d1 und f5 schlagen, was auf den ersten Blick nach einer glatten Mehrfigur für Schwarz aussieht. Doch am Ende hat Weiß b4-b5! woraufhin der Sc6 nicht ziehen darf wegen Se7+ mit Springergabel und Turmgewinn. Diesen Rettungsanker musste Ernesto bereits bei seinem 23. Zug auswerfen.   

28.b5! Lg6!? Eher inkorrekt und nun ein wirkliches Opfer, aber eben eine praktische Entscheidung, auf die Zeit des Gegners spekulierend. 29.Sde3! Lxe3 30.Dxe3 Lxf5 31.bxc6 Lxh3+ 32.Kg1 Lg4 33.Td3 bxc6 34.Te1 Kh7

Hier bot Giri remis an. Ein geschickter Schachzug, denn eigentlich hat er für die Qualität keine ausreichende Kompensation.

Doch die weiße Königsstellung ist offen, zudem blieben Ernesto seit geraumer Zeit nur die 30 Sekunden Inkrement für jeden Zug. Und so konnte er das Angebot kaum ablehnen… Remis.

Ein bisschen Schlachtenglück gehört eben dazu. Hall besaß dieses insofern, als Solingens Nummer Drei, Robin Van Kampen, offenbar mit dem falschen Fuß aufgestanden war. Zunächst holte er mit den weißen Steinen gar nichts aus der Eröffnung:

Van Kampen – Gharamian (nach 13. …Db6-a6)

 

14.a4? Ein grober Schnitzer, wonach die Fesselung auf der Diagonalen a6-f1 dem Weißen eine Qualität kosten wird. Der Holländer musste mit 14.Lf1 oder Te1 seine Dame decken, auch 14.Sfd2 machte Sinn. Nun aber, nach 14. …Sa5 15.Sfd2 Le6 16.Lf1 Lxc4! 17.Sxc4 Sb3 war die Partie vorschnell entschieden, Tigran G. ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewann locker.

Hier ahnte der skeptisch dreinschauende Tigran noch nicht, dass er wenige Züge später bereits die Qualität gewinnen und für die Vorentscheidung sorgen würde.

Frühe Führung für sein Team, die Sensation liegt in der Luft … Teamchef Harry Barg gibt sich betont locker

An den Brettern 5 und 6 zeichneten sich schon frühzeitig Remisschlüsse ohne große Aufreger ab. Mehr Spannung war da schon in meiner eigenen Partie auf dem Brett, wo mein Gegner Alexander Naumann mir eine prinzipielle Variante mit zwischenzeitlichem Figurenopfer abverlangte:

Naumann – Zeller (nach 8.Lb3)

8. …Sxd4!? 9.hxg4 Sxb3!? 10.axb3 hxg4 11.Sg5 Dd7 12.Dd3 c6 Schwarz kann den Springer auf g5 wieder „abholen“, doch sofortiges …f6 würde 13.Dd5! erlauben, weshalb noch gewisse Prophylaxe nötig ist. Die wiederum schwächt den Damenflügel. 13.c4! b4! 14.c5! f6 15.Td1 fxg5 16.Le3!?

Stellung nach 16. Le3

Diese skurile Position zog etliche Blicke auf sich, ungläubig beäugten die Kiebitze den schwarzen Tripelbauern auf der g-Linie. Ich hatte diese hochkomplizierte Variante in den letzten Jahren bereits desöfteren angeschaut, aber nie aufs Brett bekommen! Alle paar Monaten bemühe ich mich, die Erinnerung aufzufrischen bzw. nachzuschauen, ob es neue Partien gibt – doch mit den Erinnerungen ist es so eine Sache… und neue Partien gibt es höchstens mal eine pro Jahr, weil offenbar Weiße wie Schwarze das Chaos meiden. Immerhin hat man hier auch die Chance, einen gestandenen Großmeister aufs Glatteis zu führen. Bislang zogen wir beide sehr flott, aber nun nahm ich mir eine längere Auszeit, da mir Naumanns 16.Le3 eine Neuerung zu sein schien – allerdings hatte ich auch an alles andere nur vage Erinnerungen. Am Vorabend frischte ich nur noch mein 1.d4-Repertoire auf! Nach 35 Minuten entschied ich mich für 16. …Td8, wohl eine gute Wahl.

Mein 16. …Td8 steht auf dem Brett. Momentan habe ich zwei Bauern mehr, doch alle Bauern hängen schlapp in der Gegend rum, entwickelt ist kaum was – allerdings droht immer mal ein flottes Matt über die h-Linie!

In den nächsten drei, vier Zügen investierten wir beide enorm viel Zeit, es war sicher auch die komplizierteste Phase in der Partie. Vertraut man den Rechnern, fand ich mich besser zurecht als mein Gegner, der offenbar von 17.cxd6 g3! überrascht wurde und nach 18.Txa6!? Lxd6 19.f3?! verdächtig auf Grundlinienmatt stand:

Ich nahm mir hier wieder Zeit, weil ich spürte, dass was gehen könnte. Ideen wie …Dd7-e6-h6 oder …f7-h5 unterstützt mit …Se7-g6-f4 oder …Sf6-h5-f4 lagen in der Luft. Die Kiebitze witterten den „Schlag“ 19. …Lc5 20.Dxd7+ Txd7, übersahen aber 21.Ta8+ mit weißem Gewinn.

Richtig fündig wurde ich aber nicht und zog schließlich 19. …g4. Doch mit 20.Ta7! De6 21.Dc4 konnte Naumann den Damentausch erzwingen und die Mattgefahr so ziemlich aus der Stellung nehmen. Im Weiteren nivellierte sich unter dem Einfluss beiderseitiger Zeitnot die Schärfe, das Gleichgewicht wurde nicht mehr gestört und schließlich beendete eine Zugwiederholung die Partie.

Hinterher eröffnete der Blick auf die in großer Tiefe laufenden Rechenprogramme, dass Schwarz hier einen Zug hatte, der ihm merkbaren Vorteil bot: 19. …Dc8! hält Stockfish gar für einen „forcierten Gewinn“. Andere Programme sind da vorsichtiger, befürworten indes auch …Dc8. Das Problem dabei: wer würde 19. …Dc8 in Betracht ziehen, wo die Dame doch zum Königsflügel will? Der Zug ist unlogisch und kontraintuitiv, außerdem erschließt sich die weitere Zugfolge nicht. Es lässt sich nicht fassen, warum …Dc8 so wirkungsvoll sein soll. Wir spielten dagegen menschliches Schach und es ergab sich ein logisches Remis.

Ein Remis, das Team Hall näher an den Gesamtsieg brachte. Zwei Endspiele waren noch am Laufen, in beiden kämpfte Hall ums Remis. Diesem am nächsten war Mathias Womacka, der in seiner sächsischen Heimat immer recht erfolgreich spielt und um seine Fans im Publikum weiß. Gegen den früheren Weltklassemann Pedrag Nikolic verteidigte er minimal schlechteres Turmendspiel.

Währenddessen wurde draußen im Foyer heftig analysiert: die versammelte Elitetruppe Solingens hatte auf den Stehtischen die noch laufenden Endspiele aufgebaut, Wortführer waren – wie auch nicht anders zu erwarten – Giri und Harikrishna. Zunächst stand Mathias` Endspiel im Mittelpunkt des Interesses, doch dann stießen die Ausnahmespieler auf die aktive weiße Idee b3:

Hier schwante den Solinger Spielern das Unheil: „was, wenn Weiß b3! spielen würde?“ Von links Erwin L`Ami, Pentala Harikrishna, Borki Predojevic, Robin Van Kampen, Anish Giri + der Mülheimer Konstantin Landa.

Womacka – Nikolic (nach 44. …Th8)

Und was spielte Mathias? Natürlich 45.b3!

Schwarz muss nun die Auflösung des Damenflügels zulassen oder, so kam es in der Partie, die Bildung eines gedeckten Freibauern auf d4. Danach konnte der Haller getrost den Turmtausch anstreben, da er das Bauernendspiel somit eigentlich nicht mehr verlieren konnte.

Hier konnte Mathias mit seinem gedeckten Freibauern bereits entspannt in die Zukunft blicken.

Damit war unser Mann aus der Gefahrenzone. Draußen im Foyer verloren die Solinger das Interesse am Turmendspiel. Nikolic versuchte noch dies und das, stellte aber bald seine Bemühungen ein.

Solingens Hoffnung ruhten nun auf Markus Ragger: die österreichische Nummer Eins hatte Viktor Laznicka einen Bauern abgeluchst:

Laznicka – Ragger (nach 55.Tc4)

Reicht der Mehrbauer zum Gewinn? Das Material ist stark reduziert, der Springer f3 deckt zuverlässig die beiden weißen Bauern. Ragger lavierte nun ewig hin- und her, bevor er was unternahm und endlich wieder einen Bauern zog, während bei Viktor die Restbedenkzeit immer knapper wurde. Am Horizont war das Gespenst eines Endspieles Turm + Läufer gegen Turm schemenhaft zu erkennen. Die Partie ging in die siebte Stunde, die Zugzahl kletterte ins Dreistellige, ein Ende war nicht in Sicht!

Ragger (l) und Viktor L., im Hintergrund die Haller Edelkiebitze Wilhelm B. und Walter S. zwischen Interesse und Ermattung.

Zwischen Hoffen und Bangen: angespannt beobachtet Solingens Teamchef Herbert Scheidt das Geschehen.

Im 98. Zug machte Ragger endlich einen Bauernzug: …g5. Er konnte in der Folge den g-Bauern für den weißen e-Bauern eintauschen. Ein Fortschritt: er besaß nun einen gedeckten Freibauern. Die Solinger Aktien stiegen wieder, zumal Viktor nur noch von seinem Inkrement lebte, mehrfach bis auf 2,3 Sekunden `runter war und nun doch Anzeichen von Nervosität zeigte.

Doch unser kleiner Prager ist bekannt für sein gutes Nervenkostüm sowie seine Blitzschachkünste. Irgendwie fand er immer doch noch den richtigen Weg:

Nach 116. …e5

Ein kritischer Moment: der e-Bauer droht weiter vorzudringen, 117.Sxe5? verbietet sich wegen …Tc3+! Aber Viktor blieb cool:

117.Sd2! Um auf das ideale Blockadefeld e4 zu gelangen. Die Fesselung des Läufers zwingt den Schwarzen nun, ins Turmendspiel über zu gehen mit 117. …Td4 118.Txc7 Txd2, aber Turmendspiel sind nun mal häufig remis, und so auch hier. Bald erreichte der Haller Philidors Remisstellung und der frustrierte Ragger willigte ins Remis ein.

Die Schlussstellung auf dem Brett, der Matchsieg unter Dach und Fach nach 126 Zügen!

Es ist vollbracht! Nach 7 Stunden aufreibender Arbeit konnte Team Hall die Korken knallen lassen. Da war der „Matchwinner“ Tigran G. allerdings bereits mit Teamchef Harry B. unterwegs zum Flughafen…

 

Partie(n) zum Nachspielen: 
[Event "BL 1617 SG Solingen - Schwäbisch Hall"] [Site "?"] [Date "2017.02.19"] [Round "8.1"] [White "Inarkiev, Ernesto"] [Black "Giri, Anish"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "E01"] [WhiteElo "2723"] [BlackElo "2769"] [PlyCount "68"] [EventDate "2017.??.??"] 1. d4 Nf6 2. Nf3 d5 3. c4 e6 4. g3 Bb4+ 5. Bd2 Bd6 6. Nc3 O-O 7. Bg5 c6 8. Bg2 h6 9. Bxf6 Qxf6 10. e4 dxe4 11. Nxe4 Bb4+ 12. Ke2 Qe7 13. Qb3 f5 14. Nc3 c5 15. Rhd1 Nc6 16. a3 Ba5 17. dxc5 e5 18. Nd5 Qf7 19. Kf1 f4 20. gxf4 Bg4 21. h3 Bh5 22. Qc2 Rae8 23. b4 e4 24. Nd4 Bc7 25. Bxe4 Bxf4 26. Nf5 Rxe4 27. Qxe4 Bg5 28. b5 Bg6 29. Nde3 Bxe3 30. Qxe3 Bxf5 31. bxc6 Bxh3+ 32. Kg1 Bg4 33. Rd3 bxc6 34. Re1 Kh7 1/2-1/2 [Event "BL 1617 SG Solingen - Schwäbisch Hall"] [Site "?"] [Date "2017.02.19"] [Round "8.2"] [White "Harikrishna, Pentala"] [Black "Matlakov, Maxim Sergeevich"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "C54"] [WhiteElo "2758"] [BlackElo "2701"] [PlyCount "103"] [EventDate "2017.??.??"] 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bc4 Bc5 4. O-O Nf6 5. d3 O-O 6. h3 d6 7. c3 a6 8. Re1 h6 9. Bb3 Re8 10. Nbd2 Ba7 11. Nf1 Be6 12. Ng3 Bxb3 13. Qxb3 Qd7 14. Be3 Bxe3 15. Rxe3 d5 16. Rae1 dxe4 17. dxe4 Na5 18. Qc2 Rad8 19. b3 Nc6 20. R3e2 Qe6 21. Rd1 Rxd1+ 22. Qxd1 Rd8 23. Rd2 Rd7 24. Kf1 g6 25. Ke2 Kg7 26. Rxd7 Nxd7 27. Nf1 Nf6 28. Ng3 a5 29. Qd3 a4 30. Nd2 axb3 31. axb3 Nb8 32. Qc4 Qxc4+ 33. Nxc4 Nfd7 34. Nf1 Kf6 35. Nfe3 Ke6 36. b4 b5 37. Na5 c5 38. Nd5 cxb4 39. cxb4 Nf6 40. Nc7+ Kd7 41. Nxb5 Na6 42. Nc4 Ke6 43. Nbd6 Nxb4 44. g3 Nc6 45. Ke3 Nd7 46. f4 exf4+ 47. gxf4 f5 48. Nb5 fxe4 49. Nc7+ Ke7 50. Nd5+ Ke6 51. Nc7+ Ke7 52. Nd5+ 1/2-1/2 [Event "BL 1617 SG Solingen - Schwäbisch Hall"] [Site "?"] [Date "2017.02.19"] [Round "8.3"] [White "Laznicka, Viktor"] [Black "Ragger, Markus"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "E61"] [WhiteElo "2666"] [BlackElo "2703"] [PlyCount "251"] [EventDate "2017.??.??"] 1. d4 Nf6 2. Nf3 g6 3. Bf4 Bg7 4. e3 O-O 5. Be2 d6 6. c4 c5 7. Nc3 cxd4 8. exd4 d5 9. O-O Nc6 10. h3 dxc4 11. Bxc4 Na5 12. Bd3 Be6 13. Re1 Nc6 14. Bf1 Nd5 15. Bg5 Nb6 16. Be3 Bc4 17. Bxc4 Nxc4 18. Qe2 Nxe3 19. fxe3 Rc8 20. Rad1 a6 21. Qf2 Qa5 22. e4 b5 23. a3 b4 24. axb4 Qxb4 25. e5 Na5 26. Nd5 Qb7 27. Nf4 Nc4 28. Nd3 Qb3 29. Nc5 Qxb2 30. Qxb2 Nxb2 31. Rb1 Nc4 32. Nxa6 Bh6 33. Nb4 Rfd8 34. Red1 e6 35. Kh1 Na3 36. Rb2 Nb5 37. Rc2 Rxc2 38. Nxc2 Rc8 39. Nce1 Be3 40. g4 Rc4 41. Kg2 Bxd4 42. Rb1 Nc3 43. Rc1 Bb6 44. Nd2 Rf4 45. Rxc3 Rf2+ 46. Kg3 Rxd2 47. Nf3 Ra2 48. Rc4 Bf2+ 49. Kf4 Ra1 50. g5 Kg7 51. Kg4 h6 52. gxh6+ Kxh6 53. Rf4 Kg7 54. h4 Rh1 55. Rc4 Bb6 56. Rb4 Bc5 57. Rc4 Be3 58. Re4 Bf2 59. Rc4 Bb6 60. Rb4 Ba5 61. Ra4 Bc3 62. Rc4 Ba1 63. Rc7 Rf1 64. Kg3 Rd1 65. Kg4 Rf1 66. Kg3 Rb1 67. Kg2 Rb2+ 68. Kh3 Rf2 69. Kg4 Bb2 70. Rb7 Bc1 71. Rc7 Be3 72. Rc3 Rg2+ 73. Kh3 Re2 74. Rc4 Ba7 75. Rb4 Bc5 76. Rc4 Ba3 77. Rc7 Kf8 78. Rc8+ Ke7 79. Rc7+ Ke8 80. Rc8+ Kd7 81. Rc4 Bb2 82. Rc5 Re4 83. Rb5 Bc1 84. Rb7+ Ke8 85. Rb8+ Ke7 86. Rb7+ Kf8 87. Rc7 Bf4 88. Rc5 Kg7 89. Rb5 Be3 90. Kg3 Rc4 91. Ra5 Kh6 92. Ra8 Re4 93. Kh3 Rf4 94. Kg3 Rb4 95. Kh3 Re4 96. Rh8+ Kg7 97. Ra8 Bf4 98. Ra5 g5 99. hxg5 Kg6 100. Ra8 Bxe5 101. Rg8+ Kh7 102. Ra8 Bf4 103. Kg4 Be3+ 104. Kg3 Bc5 105. Rd8 Kg7 106. Kh3 Bf2 107. Rc8 Rb4 108. Ra8 Rf4 109. Kg2 Be3 110. Kg3 Rc4 111. Kh3 Bf2 112. Kg2 Bb6 113. Kh3 Rf4 114. Kg3 Bc7 115. Rc8 Rc4+ 116. Kh3 e5 117. Nd2 Rd4 118. Rxc7 Rxd2 119. Rc5 f6 120. gxf6+ Kxf6 121. Kg3 Kf5 122. Kf3 Rd3+ 123. Ke2 Ra3 124. Rc4 e4 125. Rc8 Kf4 126. Rf8+ 1/2-1/2 [Event "BL 1617 SG Solingen - Schwäbisch Hall"] [Site "?"] [Date "2017.02.19"] [Round "8.4"] [White "Van Kampen, Robin"] [Black "Gharamian, Tigran"] [Result "0-1"] [ECO "D77"] [WhiteElo "2644"] [BlackElo "2624"] [PlyCount "56"] [EventDate "2017.??.??"] 1. Nf3 d5 2. g3 g6 3. Bg2 Bg7 4. d4 Nf6 5. O-O O-O 6. c4 dxc4 7. Na3 c3 8. bxc3 c5 9. e3 Nc6 10. Qe2 Bf5 11. Bb2 Qb6 12. Rfc1 Rfd8 13. Nc4 Qa6 14. a4 Na5 15. Nfd2 Be6 16. Bf1 Bxc4 17. Nxc4 Nb3 18. Qf3 Nxa1 19. Rxa1 cxd4 20. cxd4 Rac8 21. Ne5 Qe6 22. Bg2 Nd5 23. e4 Bxe5 24. dxe5 Nb6 25. a5 Nc4 26. Qb3 Nxb2 27. Qxb2 Rc5 28. f4 Qc6 0-1 [Event "BL 1617 SG Solingen - Schwäbisch Hall"] [Site "?"] [Date "2017.02.19"] [Round "8.5"] [White "Michalik, Peter"] [Black "Predojevic, Borki"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "D53"] [WhiteElo "2582"] [BlackElo "2611"] [PlyCount "40"] [EventDate "2017.??.??"] 1. d4 e6 2. c4 Nf6 3. Nf3 d5 4. Nc3 Nbd7 5. Bg5 h6 6. Bh4 Be7 7. cxd5 Nxd5 8. Bxe7 Qxe7 9. Qb3 O-O 10. g3 Nxc3 11. Qxc3 c5 12. Bg2 cxd4 13. Nxd4 Nf6 14. Nf3 b6 15. O-O Bb7 16. Rac1 Rac8 17. Qe3 Qb4 18. Qd2 Qxd2 19. Nxd2 Rxc1 20. Rxc1 Rc8 1/2-1/2 [Event "BL 1617 SG Solingen - Schwäbisch Hall"] [Site "?"] [Date "2017.02.19"] [Round "8.6"] [White "L'Ami, Erwin"] [Black "Wirig, Anthony"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "D27"] [WhiteElo "2608"] [BlackElo "2476"] [PlyCount "53"] [EventDate "2017.??.??"] 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. e3 Nf6 4. Bxc4 a6 5. Nf3 b5 6. Be2 Bb7 7. O-O e6 8. b3 Nbd7 9. Bb2 Be7 10. Nbd2 c5 11. Rc1 Rc8 12. Rc2 O-O 13. Qb1 cxd4 14. Rxc8 Qxc8 15. Nxd4 Qa8 16. Bf3 Rc8 17. Bxb7 Qxb7 18. Rc1 Rc7 19. h3 Qc8 20. Rxc7 Qxc7 21. Ne4 Nd5 22. Ne2 N7f6 23. Nxf6+ Bxf6 24. Bxf6 Nxf6 25. Qd3 h6 26. Nc3 Qd7 27. Qxd7 1/2-1/2 [Event "BL 1617 SG Solingen - Schwäbisch Hall"] [Site "?"] [Date "2017.02.19"] [Round "8.7"] [White "Womacka, Mathias"] [Black "Nikolic, Predrag"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "C68"] [WhiteElo "2427"] [BlackElo "2607"] [PlyCount "116"] [EventDate "2017.??.??"] 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 a6 4. Bxc6 dxc6 5. O-O Be7 6. Nxe5 Qd4 7. Nf3 Qxe4 8. d3 Qg6 9. Bf4 Bd6 10. Qd2 Ne7 11. Re1 O-O 12. Nc3 Nd5 13. Bxd6 Qxd6 14. Ne4 Qf4 15. Qxf4 Nxf4 16. d4 Rd8 17. g3 Nd5 18. c3 f6 19. Nfd2 Kf7 20. f3 a5 21. a4 b6 22. Nc4 Be6 23. Ne3 Re8 24. Kf2 g5 25. Nxd5 cxd5 26. Nd2 Bd7 27. Nf1 Rxe1 28. Kxe1 Ke6 29. Ne3 Kd6 30. Kf2 Rc8 31. Ng4 Bxg4 32. fxg4 c5 33. Rd1 Re8 34. Re1 Rb8 35. Ke3 Rc8 36. Kd3 c4+ 37. Ke3 Rb8 38. Kd2 Rh8 39. Rf1 Ke6 40. Re1+ Kf7 41. Kc2 h5 42. gxh5 Rxh5 43. Re2 g4 44. Rf2 Rh8 45. b3 Re8 46. bxc4 dxc4 47. Kd2 Kg6 48. Re2 Rxe2+ 49. Kxe2 Kf5 50. Ke3 Ke6 51. Kd2 Kd6 52. Ke2 Kd5 53. Ke3 f5 54. Kd2 Ke4 55. Ke2 f4 56. gxf4 Kxf4 57. Kd2 Ke4 58. Ke2 Kf4 1/2-1/2 [Event "BL 1617 SG Solingen - Schwäbisch Hall"] [Site "?"] [Date "2017.02.19"] [Round "8.8"] [White "Naumann, Alexander"] [Black "Zeller, Frank"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "C72"] [WhiteElo "2568"] [BlackElo "2393"] [PlyCount "69"] [EventDate "2017.??.??"] 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 a6 4. Ba4 d6 5. O-O Bg4 6. h3 h5 7. d4 b5 8. Bb3 Nxd4 9. hxg4 Nxb3 10. axb3 hxg4 11. Ng5 Qd7 12. Qd3 c6 13. c4 b4 14. c5 f6 15. Rd1 fxg5 16. Be3 Rd8 17. cxd6 g3 18. Rxa6 Bxd6 19. f3 g4 20. Ra7 Qe6 21. Qc4 Qxc4 22. bxc4 Nf6 23. c5 Be7 24. Rxd8+ Bxd8 25. Rxg7 Be7 26. Nd2 gxf3 27. Rxg3 fxg2 28. Kxg2 Kf7 29. Kf3 Ke6 30. Rg7 Rh3+ 31. Rg3 Rh1 32. Rg1 Rh3+ 33. Rg3 Rh1 34. Rg1 Rh3+ 35. Rg3 1/2-1/2


Über den Autor

Marc Lang

Marc Lang ist selbstständiger Programmierer aus dem schwäbisch-bayerischen Günzburg. Er ist bekannt für seine Blindschachveranstaltungen und hielt bis Dezember 2016 den Weltrekord im Blindsimultan gegen 46 Gegner, aufgestellt 2011 in Sontheim/Brenz. Wenn Sie Fehler auf dieser Webseite finden, stammen sie zu 90% von ihm.

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