Endspiel in der Schach-Frauenbundesliga

Erstellt am: 22.03.2018

Aktuell blickt die Schachwelt auf Deutschland: in Berlin wird gerade im Kandidatenturnier der nächste Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen gesucht, und in 2 Wochen gibt sich der Weltmeister selbst die Ehre bei den Grenke Chess Classics in Karlsruhe und Baden-Baden, wo beim gleichzeitig stattfindendem Open über 1500 Teilnehmer erwartet werden. Im Schatten dieser Events findet am kommenden Wochenende das Finale der Frauenbundesliga statt, und spannender kann die Entscheidung nicht sein: in der letzten Runde kommt es zur alles entscheidenden Begegnung zwischen dem Überraschungsmeister der Vorsaison SK Schwäbisch Hall und dem Rekordmeister und Titelfavorit OSG Baden-Baden.

Dabei reicht den Haller Spielerinnen bereits ein 3-3 Unentschieden zur Titelverteidigung. Während Schwäbisch Hall alle bisherigen Begegnungen gewinnen konnte, gab Baden-Baden gegen Bad Königshofen ersatzgeschwächt einen Punkt ab. Die Vizemeisterschaft ist beiden Mannschaften schon sicher, zu weit sind die Verfolger in der Tabelle entfernt, jedoch wollen beide jetzt natürlich den Titel. Passend zum Finale der Frauenbundesliga legt am Sonntag das Kandidatenturnier in Berlin einen Ruhetag ein, daher können sich die Schachfreunde in Deutschland ganz auf die Meisterschaftsentscheidung in der Bundesliga konzentrieren.

Da die Bemühungen wie im Vorjahr eine zentrale Endrunde auszurichten scheiterten, kommen die Haller Schachdamen zu einer weiteren Heimrunde. Gespielt wird diesmal in den Stadtwerken, da im Optima-Sportpark die Winterpause zu Ende ist und Fußball gespielt wird.

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Über den Autor

Marc Lang

Marc Lang ist selbstständiger Programmierer aus dem schwäbisch-bayerischen Günzburg. Er ist bekannt für seine Blindschachveranstaltungen und hielt bis Dezember 2016 den Weltrekord im Blindsimultan gegen 46 Gegner, aufgestellt 2011 in Sontheim/Brenz. Wenn Sie Fehler auf dieser Webseite finden, stammen sie zu 90% von ihm.

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